Experimentalworkshop zu den neuen Bildungsstandards

Die Bildungsstandards für den mittleren Schulabschluss im Fach Chemie sind verabschiedet. Sie enthalten Qualitätsvorstellungen und Normen für die Unterrichts- und Schulentwicklung im Kontext einer zeitgemäßen naturwissenschaftlichen Grundbildung. In Zukunft werden andere Formen von Lehrplänen, andere Schulbücher und Aufgaben den Chemieunterricht prägen.

Doch wie können wir schon heute experimentell ausgerichteten Chemieunterricht gestalten, um Kompetenzen in wichtigen Bereichen wie der ''Erkenntnisgewinnung'', ''Kommunikation'' oder ''Bewertung'' aufzubauen bzw. zu fördern? Welche Rolle können dabei ungewöhnliche Unterrichtsvorhaben spielen? Welche Experimentalsettings sind notwendig? (Wie) ist der hohe Anspruch des neuen Kernlehrplans im Schulalltag realisierbar? Sind wir nicht schon genug damit beschäftigt, konzeptbezogene Kompetenzen zu vermitteln?



Allen diesen wichtigen Fragen gingen wir im Rahmen eines Experimentalworkshops nach. Unter Anleitung des Kollegen Gregor von Borstel vom Alexander-von-Humboldt-Gymnasium in Bornheim (www.lebensnaherchemieunterricht.de) experimentierten und diskutierten wir ausführlich.



Eine Evaluation der Veranstaltung ergab, dass zahlreiche praxisnahe Anregungen vermittelt werden konnten. Die erworbenen Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten wurden von den sieben Lehramtsanwärterinnen und -anwärtern vor allem in Hinsicht auf die Kompetenzbereiche "Erkenntnisgewinnung", "Kommunikation" und "Bewertung" durchgängig als sehr hilfreich bewertet. Dem Workshop gaben die Teilnehmer im Durchschnitt die Note "sehr gut" (1,0) !

Als Fachleiter freue ich freue mich sehr über das Evaluationsergebnis sowie das Angebot von Herrn von Borstel, auch in Zukunft die Chemielehrerausbildung am Studienseminar Essen zu unterstützen. Deshalb noch einmal an dieser Stelle: Vielen Dank für Dein Engagement, lieber Gregor! Chemieunterricht von morgen braucht Kollegen wie Dich heute!!!

Andreas Dickhäuser

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Copyright (c) 23.07.2007 by K. Erdmannski